Bremer Initiative Telematik: Gesundheitsakteure handeln gemeinsam

Am 19. Oktober unterzeichneten unter Federführung der Gesundheitssenatorin Karin Röpke die Bremer Leistungsträger und Leistungserbringer eine Kooperationsvereinbarung, um die Bremer Bewerbung als Testregion für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte zu untermauern. Neben den beiden großen Bremer Krankenkassen AOK und HKK, denen zusammen 50 % der Versicherten in der Stadt Bremen angehören, der Kassenärztliche Vereinigung, der Ärztekammer gehörte auch die Psychotherapeutenkammer zu den Erstunterzeichnern der Kooperationsvereinbarung "B.I.T - Bremer Initiative Telematik". Mit den Modellregionen, die vom Bundesgesundheitsministerium ernannt werden, sollen die technisch-organisatorischen Lösungsszenarien auf Brauchbarkeit, Akzeptanz und generelle Einsatzfähigkeit geprüft werden. Bremen ist damit die erste Region, in der alle relevanten Partner im Gesundheitswesen für die Mitwirkung gewonnen werden konnten. Karl Heinz Schrömgens, der für die Psychotherapeutenkammer die Vereinbarung unterschrieb, betonte die Notwendigkeit, die besonderen Arbeitsbedingungen psychotherapeutischer Praxen zu berücksichtigen, insbesondere auch bei den Refinanzierungsmodellen für die Kosten, welche die Einführung dieser Karte den Praxen auferlegen wird.

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